Autokino des Vereins Miteinander-Füreinander

 

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Wenn bedingt durch den Corona-Virus die Normalität auf den Kopf gestellt wird, sind gute Ideen gefragt. Eine solche gute Idee hat der Verein Miteinander-Füreinander mit einem Autokino am Samstag, den 19. September 2020 auf den Weg gebracht. Mitten in Schmalnau, auf dem Gelände der Firma Köhler, kamen die Cineasten auf ihre Kosten. Insgesamt ca. 100 Kinofans verfolgten den Roadmovie „25 km/h“ von ihren Fahrzeugen aus. Doch was wäre ein Kino von Miteinander-Füreinander ohne kulinarisches Erlebnis? Gemäß seinem Motto, Kino und Kulinarik geschmackvoll zu verbinden, hat das Kinoteam des Vereins für jeden Gast eine Imbisstüte gepackt. Ein Hupkonzert am Ende des Films zeugte von der Zufriedenheit der Kinobesucher mit der Veranstaltung.

 

Ein besonderer Dank geht an die Firma Köhler, die ihr Firmengelände für dieses einmalige Event zur Verfügung gestellt hat. Ebenso geht ein Dankeschön an den Classic Club Fulda, der das Kinoteam technisch beraten und unterstützt hat.

 

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Auf ein baldiges Wiedersehen hofft das Kinoteam von

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(März 2019)

Der in Ebersburg, Ehrenberg und Gersfeld aktive Ehrenamts- und Generationenverein Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e.V. hat bei seiner Mitgliederversammlung im BGH Ried einen neuen Vorstand gewählt. Dr. Hans Unbehauen aus Schmalnau ist als Vorsitzender wiedergewählt worden, seine Stellvertretung übernehmen Liane Reinhart aus Thalau und Petra Müller-Brandl aus Weyhers. Kassiererin ist wie bisher Ilse Gutmann-Friedel aus Gersfeld, ihre Stellvertreterin ist Birgit Debatin-Metzner aus Schmalnau. Schriftführer bleibt Jens-Uwe Künzel aus Gersfeld, stellvertretende Schriftführerin Gertrud Faulstich aus Melperts. Gewählter Beisitzer ist Hugo Barthel aus Gersfeld. Satzungsgemäß entsenden Gemeindevorstand bzw. Magistrat Mitglieder in den Vorstand des Vereins. Dies sind Klaus Henkel für Ebersburg und Margarete Trinath für Gersfeld.

Die langjährige stellvertretende Vorsitzende Maritta Jäger, die vielen noch als ehemalige Leiterin des Bruder-Konrad-Heims in Weyhers bekannt ist, kandidierte nicht mehr. Dr. Unbehauen und Bürgermeisterin Brigitte Kram bedankten sich bei der Petersbergerin für ihr großartiges, jahrelanges Engagement in der Rhön. Mit ihrer hohen Professionalität und Herzlichkeit habe Maritta Jäger wesentlich dazu beigetragen, dass Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e.V. heute den Menschen in Ebersburg, Ehrenberg und Gersfeld umfangreiche Hilfen zur Gestaltung des Alltags anbieten könne. Im Jahresbericht gingen Dr. Unbehauen und die Mitarbeiterinnen des Vereins insbesondere auf Projekte und Beteiligungen des Vereins ein, wie das Soziale Netzwerk Demenz mit den Alltags- und Demenzbegleitern, die Hilfreiche Technik im Alltag in der Alten Post in Weyhers, den Freundeskreis Asyl, die Gute Stube in Gersfeld, das Familienmobil und die Fahrdienste, die Leihgroßeltern, die Erzählcafés in Altenmühle und Rodenbach, das Bürgerkino, die regelmäßigen Mittagstische und die Seniorenwanderung zusammen mit dem Rhönklub. Bei den Menschen in den drei Rhöngemeinden sei der Bedarf an Information, Beratung und Unterstützung vor allem zum Thema Demenz sehr hoch, so Dr. Unbehauen. Er bedankte sich herzlich bei den vielen Ehrenamtlichen. In den mehr als 8450 geleisteten Einsatzstunden wird deutlich, welch wichtige Arbeit hier kontinuierlich und mit sehr großem Engagement zur Stärkung des Gemeinwesens geleistet wird. Er wies aber auch sehr deutlich auf die Dringlichkeit hin, die Akteur*innen der Gründergeneration in den nächsten Jahren durch jüngere Mitstreiter*innen abzulösen. „Jeder ist zum Mitmachen eingeladen“, wirbt Dr. Unbehauen.

 

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Großartiges Engagement für das Miteinander von Generationen

 

 

Familienminister Stefan Grüttner ehrt die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“: „Wir stellen Hessen zukunftsfest auf und stärken neue Formen des familiären Miteinanders.“

 

Gruppenaufnahme der Preisträger der Aktion Generation
Gruppenaufnahme der Preisträger der Aktion Generation
© HMSI

 

Der Hessische Familienminister Stefan Grüttner hat heute im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration die Preisträger des Wettbewerbs „Aktion Generation – lokale Familien stärken“ ausgezeichnet. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben. „Die Konzepte der Preisträger zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Miteinander der Generationen und die Verantwortung füreinander vor Ort in den Blick nehmen“, lobte der Minister. „Die Konzepte und Maßnahmen gestalten das Leben für alle Generationen vor Ort attraktiv, gewinnbringend und lebenswert. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl und den lokalen Familiensinn.“

„Lokale Familie steht dabei nicht nur für die Verwandten vor Ort, lokale Familie im Sinne des Wettbewerbs meint die Gemeinschaft der Menschen aller Altersgruppen vor Ort, in der Nachbarschaft, im Dorf, im Stadtteil“, erklärte der Familienminister.

„Aufgrund der demographischen Entwicklung verändern sich nicht nur die Bedürfnisse der Menschen, es wandelt sich auch das Verhältnis der Generationen zueinander“, erklärte Grüttner. „Die Veränderung von Familienstrukturen, die geringer werdende Zahl junger Menschen, die steigende Zahl älterer und allein lebender Menschen – diese Auswirkungen zeigen sich vor allem in der Kommune, vor Ort“, betonte der Minister. Um diese Aufgabe zu lösen, müsse man dort ansetzen, wo die Menschen sind, in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld.

 

Kriterien der Projektkonzepte

Die Projektkonzepte, die eingereicht wurden, hatten folgende Kriterien zu erfüllen: einen generationenübergreifenden Ansatz, also Aktionen zwischen den Generationen fördern; einen netzwerkbildenden Ansatz, d.h. Netzwerke sollten neu geknüpft oder Bewährtes miteinander verbunden und dabei neue Bedarfe und Zielgruppen in den Blick genommen werden; kommunale Strukturen sollten genutzt, miteinander verknüpft und möglicherweise neu ausgerichtet werden; haupt- und ehrenamtliche Angebote sollten miteinander verbunden werden.  „Ich bin der festen Überzeugung, dass Entwicklungskonzepte, die diese Kriterien für Maßnahmenplanung und für die strategische Ausrichtung aufnehmen, nachhaltig und zukunftsweisend sind“, so Familienminister Grüttner.

Zudem gab es in diesem Jahr zwei bewusst ausgewählte Themenschwerpunkte: „Digitalisierung“ und „Wohnen“. Wie die Digitalisierung dazu beitragen kann, dass ein bedarfsgerechtes und tragfähiges Netz entsteht und wie Wohnumfelder für eine Gemeinschaft gestaltet werden können. „Die ausgezeichneten Projekte liefern auf diese Fragen spannende Antworten und ich wünsche mir, dass diese Vorbildcharakter für viele andere entfalten“ so der Minister.

Auch die Veranstaltungsreihe zu „Hessen hat Familiensinn“ hat im Rahmen ihrer vier Dialogforen gezeigt, dass ein großes Interesse an generationsübergreifenden Angeboten besteht. Die eigens gegründete Kommission „Hessen hat Familiensinn“ hat die Ergebnisse der Veranstaltungen aufgegriffen und passende Handlungsempfehlungen ausgesprochen. „Digitalisierung“ und „Wohnen“  sind für alle Generationen wichtige Themen. Grüttner resümierte daher: „Der intensive Dialogprozess mit Bürgerinnen und Bürgern hat uns darin bestärkt, generationsübergreifende Maßnahmen intensiv zu fördern. Das werden wir auch in Zukunft tun, denn Hessen hat Familiensinn.“

Bewerben konnten sich Kommunen und Gebietskörperschaften sowie Vereine, Verbände, Institutionen in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen. Insgesamt sind 34 Bewerbungen eingegangen.

 

Folgende Preisträger wurden 2018 ausgezeichnet:

  • Erster Preis: Mittendrin für ALLE e. V., Waldernbach
    Preis: 30.000 € für das Projekt: „Inklusionshaus Dorfmitte“
  • Zweiter Preis: St. Elisabeth Verein e. V., Marburg
    Preis: 20.000 € für das Projekt: „WABL – Wohnen, Arbeiten, Beschäftigen, Leben“
  • Zweiter Preis: Miteinander-Füreinander Oberes Fuldatal e. V., Ebersburg
    Preis: 20.000 € für das Projekt: „Hilfreiche Technik im @lltag“
  • Dritter Preis: Gemeinde Nüsttal, Nüsttal
    Preis: 10.000 € für das Projekt: „Gemeinde Nüsttal Gemeinsam aktiv“
  • Anerkennungspreis: Stadt Romrod
    Preis: 5.000 € für das Projekt: „Fair-Fahrt“
  • Anerkennungspreis: Rheingau-Taunus-Kreis
    Preis: 5.000 € für das Projekt: „Förderprogramm „Rat und Tat kreisweit Rheingau-Taunus-Kreis“
  • Anerkennungspreis: Paritätische Projekte gGmbH, Selbsthilfebüro Darmstadt
    Preis: 5.000 € für das Projekt: „Gesund altern im Quartier“
  • Anerkennungspreis: Förderverein Generationenhof e. V., Schenklengsfeld
    Preis: 5.000 € für das Projekt „Generationenhof Schenklengsfeld“

Zum Geburtstag gab es ein Ständchen von ABBA

Seit nunmehr 10 Jahren entführt das Kinoteam des Vereins Miteinander-Füreinander seine Gäste kulinarisch und visuell in fremde Länder und Kulturen. Am 17.05.2019 konnte das Bürgerkino seinen zehnten Geburtstag feiern. Zehn Jahre mit insgesamt bislang 80 Kinoabenden und unzähligen zufriedenen Besuchern. Für viele Menschen aus der Region ist der erste Freitag in den Monaten Oktober bis Mai reserviert für gutes Kino und leckeres Essen.

Im Jahr 2009 fing alles an. Der Vereinsvorsitzende Hans Unbehauen erzählte beim Jubiläumsabend von einer Umfrage an die Ebersburger Bürger. Es wurde nachgeforscht, ob sie Lust haben auf Kino direkt vor ihrer Haustür. Gerade für ältere Menschen wird es teilweise beschwerlich Aktivitäten in Fulda wahrzunehmen. Somit entstand die Idee „Das Kino zu den Menschen zu bringen, wenn diese nicht nach Fulda ins Kino gehen können“, so Hans Unbehauen. Mit der französischen Komödie „Willkommen bei den Sch´tis“ ging das Projekt „Bürgerkino“ an den Start. Dazu gab es Käsewürfel und Weintrauben.

10 Jahre später ist nicht nur das kulinarische Angebot gewachsen, sondern auch die Anzahl derer, die hinter den Kulissen mitwirken. Insgesamt 20 Personen zählt das Kinoteam im Jahr 2019. Jedes Teammitglied bringt sich mit seinen Stärken ein und trägt so seinen Anteil zu einem erfolgreichen Kinoabend bei. Am Jubiläumsabend wurden die einzelnen Mitglieder von Gisela Feuerstein, die selbst im Team mitarbeitet, vorgestellt.

Insgesamt 80 Kinoveranstaltungen haben bis heute stattgefunden. Dabei waren heitere, spannende aber auch besinnliche Filme, für alle Altersgruppen. Das Kinoteam hat den Anspruch seinen Gästen besondere Filme zu bieten, die zum Nachdenken und zur anschließenden gemeinsamen Diskussion anregen. Ergänzt wird der visuelle Genuß von kulinarischen Leckereien, passend zum Film. Somit können die Gäste um die Welt reisen, allein durch ihren Besuch im Bürgerhaus in Schmalnau.

Zum 10-jährigen Jubiläum hatte die Bürgerkinogruppe einige Überraschungen für ihre Besucher geplant. Zur Einstimmung in den Kinoabend gab es ein Glas Sekt. Abgerundet wurde die Veranstaltung kulinarisch, neben den Köstlichkeiten vom Buffet, durch eine Weinprobe mit fränkischem Wein.

Als Jubiläumsfilm hatte das Team „Mamma Mia II, Here we go again“ ausgesucht. Ein Gute-Laune-Streifen, der mit seinen ABBA-Songs und der griechischen Kulisse wunderbar auf den Sommer einstimmt.

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Spende Adventsscheunenfest 2017